CIF und Startinhalte verwenden

CIF kann technische Objekte und Ausgangsinhalte zwischen ConcreteCMS-Installationen übertragen. Ein normaler Installations- oder Upgradevorgang muss vorhandene Inhalte schützen. Ein vollständiger Austausch erfolgt nur über den ausdrücklich gewählten nativen Full Content Swap.

Installationsdaten von Startinhalten trennen

In einem Paket beschreibt install.xml die technische Ausstattung; defaults.xml enthält Seitentyp-Defaults und Stapel. content.xml ist die Quelle der optionalen Ausgangssite. Zugehörige Bilder liegen in content_files/. Ein normales Paket-Upgrade darf weder content.xml erneut als ganze Website importieren noch bestehende Seiten löschen. Wählen Sie beim Installieren ausdrücklich, ob bestehende Inhalte bleiben oder über den nativen Full Content Swap ersetzt werden.

Die Paketverwaltung ist der Einstieg für Installation und zusätzliche Installationsoptionen.

Abbildung 1: Prüfen Sie vor dem Installieren, ob die gewählte Option vorhandene Inhalte behalten oder vollständig austauschen soll.

Der Core-Mechanismus ruft den ContentSwapper nur auf, wenn das Paket ihn erlaubt und ein Superuser die Option samt Token gewählt hat. Er entfernt dann unter anderem Seiten, Dateien, Stapel und Seitentypen und importiert Paketdateien sowie content.xml. Diese Wirkung ist umfassend; eine einzelne Testseite ist dafür kein harmloser Probelauf. Verwenden Sie keine eigene Löschroutine und lösen Sie den Swap nicht in upgrade() aus.

Redaktionsgerechte Inhalte vorbereiten

Ein statischer HTML-Entwurf liefert Text und visuelle Ordnung, aber keine editierbare CMS-Struktur. Zerlegen Sie Startinhalte in passende Bereiche und Blöcke: Text in Content, Bilder in Image, Navigation in Auto-Nav, Listen von Seiten in Page List und feste gemeinsame Bereiche in globale Bereiche oder Stapel. Verwenden Sie einen Container nur dort, wo die bestätigte Architektur freie Spalten vorsieht. Ein kompletter Seitenentwurf als einzelner Content-Block zwingt Redakteure später zur Arbeit im HTML-Quelltext.

Interne Seitenverweise und Dateien müssen nach dem Import auf die neue Installation zeigen. Export-Markierungen, Handles und Datei-Referenzen sind daher vor der Freigabe zu prüfen. Ein absoluter Link auf localhost oder concretecms.local funktioniert nach dem Domainwechsel nicht. Lassen Sie Bilder und Dateiverwendungen durch die vorgesehenen Core-Mechanismen importieren, statt Pfade manuell umzuschreiben. Bilder und Dateien erläutert die redaktionelle Seite.

Beide Installationswege praktisch testen

Nutzen Sie zwei frische Installationen mit denselben vorhandenen Beispielinhalten. Wählen Sie einmal „bestehende Inhalte behalten“ und prüfen Sie, dass keine fremden Seiten oder Dateien verschwinden. Wählen Sie beim zweiten Mal ausdrücklich den Full Content Swap und prüfen Sie Sitemap und Startseite, globale Bereiche, Seitentyp-Defaults, Bilder, Blöcke und interne Links. Öffnen Sie repräsentative Seiten im Bearbeitungsmodus und bearbeiten Sie ein Bild, einen Text und einen Link ohne Quellcode. Erst danach vergleichen Sie Desktop- und Mobilansicht mit der visuellen Vorlage.

Ein Upgrade und eine Deinstallation brauchen eigene Tests an einer Site mit redaktionell geänderten Inhalten. Der Swap-Test ersetzt sie nicht. Package erstellen beschreibt Schutz, Besitz und wiederholte Upgrades.

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Quelle: Concrete CMS Dokumentation (EN) · Stand: ConcreteCMS 9.5.7